Infos für Lehrer

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Projektinfo für die berliner-berufsrouten.de

Die Berliner Berufsrouten sind ein innovatives Angebot der Berufsorientierung, das Berufsorientierung in Berlin leichter macht.

Gefördert durch die Berliner Wirtschaft wird das Angebot an junge Menschen vom Bildungsträger “BildungsWerk in Kreuzberg” in Kooperation mit “mediale pfade.de - Agentur für Medienbildung” umgesetzt.

Über die Berliner Berufsrouten präsentieren die teilnehmenden Berliner Ausbildungsbetriebe ihre Ausbildungsberufe online und in jugendgerechten Formaten. Sie werden Anlaufpunkt für eine große Zahl junger Ausbildungssuchender und können so geeignete Bewerber und Bewerberinnen besser erreichen.

Jugendliche können sich bei den Berliner Berufsrouten zukünftig über eine Bandbreite von insgesamt 40 Ausbildungsberufen informieren, um sich besser auf angebotene Ausbildungsplätze zu bewerben. Ansetzend an der Lebenswirklichkeit junger Menschen ermöglichen die Berliner Berufsrouten es den Jugendlichen, sich die unterschiedlichen Ausbildungsberufe mittels Tablet oder Smartphone und GPS selbständig zu erarbeiten – mobil und vor Ort in der Stadt. Die Jugendlichen werden aktiviert, ihren Kiez zu verlassen, und erhalten auf spielerische Weise vielfältige Anregungen zur beruflichen Orientierung. Dazu kommen verschiedene Veranstaltungsformate, die Kontakt und Austausch zwischen Berliner Jugendlichen und Ausbilder/innen unterstützen und der weitergehenden Berufsorientierung dienen.

Seit das Projekt im März 2015 gestartet ist, wurden bereits Materialien zu 16 Ausbildungsberufen mit Berliner Schulen multimedial produziert - von Jugendlichen für Jugendliche! In den kommenden Monaten werden in 6 weiteren Medienwerkstätten Videos, Audiomaterial und Texte zu weiteren 24 Ausbildungsberufen entstehen.

Die Berufsrouten können als Berufe-Challenge mittels einer App oder direkt über die Berufsrouten-Webseite gespielt werden. Die Berufe-Challenge wurde bereits von ca. 400 Berliner Schülern und Schülerinnen erfolgreich absolviert. Mit Tablets ausgestattet bewegen sich die Teilnehmenden dabei 120 Minuten lang auf dem Berliner-Berufsrouten-Spielfeld durch die Stadt - jedes Team wählt seine eigene Route und beantwortet entlang dieser Fragen zu den Berufen und zu Themen aus dem Schulunterricht. Für richtige Antworten werden Punkte gesammelt, zum Schluss werden die Ergebnisse ausgewertet - der Wettkampf ist dabei eine besondere zusätzliche Motivation.

Gleichzeitig können die Berufsrouten von allen Interessierten über die Berliner-Berufsrouten-Webseite gespielt und geteilt werden. Dort stehen alle Materialien zu den Berufen jederzeit und dauerhaft zur Verfügung, der Zugang funktioniert ohne Anmeldung im Browser. Hier kann einzeln oder als Gruppe gespielt werden. Auch können so die in der Berufe-Challenge neu entdeckten Berufe nochmals in Ruhe von zuhause aus angesehen werden. Auch weiterführende Infos wie das Angebot “Passgenaue Besetzung” der IHK sowie klassische Angebote der Berufsorientierung durch die Jobcenter sind dort verlinkt.

Im Jahr 2019 werden dann insgesamt 10 Berufsrouten mit insgesamt 40 Ausbildungsberufen den Berliner Schulen und anderen Jugendeinrichtungen dauerhaft für die Berufsorientierung zur Verfügung stehen.

Die Berliner Wirtschaft finanziert Projekte der beruflichen und akademischen Bildung und des Wissenstransfers sowie der Integration von Flüchtlingen in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. “Berliner Berufsrouten” wurde in der ersten Förderperiode aus einer Vielzahl eingereichter Projektideen als eines der wirtschaftsgeförderten Bildungsprojekte ausgewählt.

Wenn Sie mit Ihrer Schule, einer anderen Jugendeinrichtung oder mit Ihrem Unternehmen an den Berliner Berufsrouten teilnehmen möchten, wenden Sie sich bitte an Herrn Khalid Sharif vom BildungsWerk in Kreuzberg (Kontakt: sharif@bwk-berlin.de).

Weitere Informationen:
http://berufsrouten.de/
https://www.youtube.com/channel/UCr_4WgP2nfuIlZpBpaxJbFA





Tipps für Lehrerinnen und Lehrer zur Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die Berufsinformationsmesse

Auf einer Berufsinformationsmesse sind viele Betriebe, Unternehmen und Einrichtungen vertreten, die man an einem Tag gar nicht alle bis ins Detail kennenlernen kann. Deshalb ist es wichtig, sich auf den Besuch vorzubereiten. Sofern Ihre Klasse in diesem oder letzten Jahr beim Projekt „komm auf Tour - meine Stärken, meine Zukunft“ war, sind den Schülerinnen und Schülern ihre Stärken und die dazu passenden Berufsbilder bekannt. Schon im Vorfeld sollten sich Ihre Schülerinnen und Schüler darüber im Klaren sein, welche der möglichen Berufsbilder ihren Wünschen und Neigungen entsprechen. Ausführliche Informationen zu den verschiedenen Berufen sind unter www.berufenet.arbeitsagentur.de abrufbar. Angeregt werden können aber auch Gespräche mit Eltern, Freunden, Verwandten und Bekannten, die den Wunschberuf oder einen ähnlichen Beruf ausüben.
Ein Besuch auf der Berufsinformationsmesse bietet eine gute Möglichkeit für die Schülerinnen und Schüler zu schauen, welche lokalen Unternehmen ihren Traumberuf ausbilden. Jedes Jahr präsentieren sich im Fontane Haus viele Unternehmen aus verschiedenen Branchen, um zukünftige Bewerberinnen und Bewerber auf sich aufmerksam zu machen und über mögliche Einstiegswege zu informieren. Die Schülerinnen und Schüler können auf diese Art und Weise ihr Wunschunternehmen schon vor der Bewerbung kennenlernen und erste Kontakte knüpfen. Auf der Homepage der Berufsinformationsmesse unter www.edu26.de ist eingestellt, welche Betriebe, Unternehmen und Einrichtungen in diesem Jahr mit welchen Ausbildungsangeboten vertreten sein werden.
Damit der Messebesuch und der Erstkontakt zum Unternehmen ein Erfolg werden, ist eine gezielte Vorbereitung notwendig. Wenn die Schülerinnen und Schüler sowohl ihre Stärken als auch den Wunschberuf oder die Branche, in der sie tätig sein wollen, identifiziert haben, können konzentriert dafür geeignete und den Vorstellungen entsprechende Unternehmen auf der Berufsinformationsmesse aufgesucht werden. Bitte vermitteln Sie Ihren Schülerinnen und Schülern, dass der erste Eindruck oft der entscheidende ist. Die Kontaktaufnahme zum Unternehmen wird erleichtert durch ein angemessenes Verhalten und ein gepflegtes äußeres Erscheinungsbild. Wer sich besonders hervorheben möchte, bereitet sich aktiv auf den Erstkontakt vor. Dazu können einerseits die ermittelten Stärken notiert werden, aber andererseits auch Interessen und Wünsche bzw. eine kurze Begründung für den Wunschberuf. Die Unternehmen fragen gern nach dem bisherigen Werdegang, nach praktischen Erfahrungen und beruflichen Vorstellungen und Zielen. Die Schülerinnen und Schüler sollten darauf vorbereitet und in der Lage sein, selbstsicher zu antworten und frei darüber zu reden. Ermutigen Sie Ihre Schülerinnen und Schüler auch, sich praktisch an den Ständen auszuprobieren. Helfen Sie ihnen, Fragen an die Unternehmen zu formulieren, die dann vor Ort gestellt werden können, und mit etwas Glück sind die angesprochenen Wunschunternehmen schon die Arbeitgeber von morgen!
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